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Energiespartipps

Auf dieser Seite finden Sie Hinweise und Tipps für energiesparende und umweltbewusste Maßnahmen, die regelmäßig ergänzt und aktualisiert werden.

Probieren Sie es aus und machen Sie mit!

CO-2 Rechner

Erstellen Sie mit dem CO2-Rechner des Bundesumweltamtes in wenigen Schritten ganz einfach Ihr persönliches CO2 Profil.

Hier geht es zum Rechner.

 

Solaratlas des Landkreises Biberach

Die Energieagentur Biberach hat gemeinsam mit dem Landkreis Biberach einen frei zugänglichen Solaratlas veröffentlicht. Dort gibt es wichtige Informationen zum Solarpotzenzial der Häuser im Kreis. Ob eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach infrage kommt, kann man mit dem Solaratlas einfach selbst herausfinden. Dank eines Farbcodes kann direkt die potenzielle Eignung der Dachfläche erkannt werden. Zusätzlich kann man die Personananzahl im Haushalt eingeben und relevante Informationen zum Gebäude abrufen, wie mögliche Kosteneinsparungen und Energieerzeugung mit Photovoltaik-Anlage, Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und vieles mehr. Die Berechnung der Wirtschaftlichkeit erfolgt dabei produktneutral.

Zum Solaratlas geht es hier.

Frühjahrsputz – umweltfreundliche Reinigungsmittel selbst gemacht

Umweltfreundliche Reinigungsmittel lassen sich aus wenigen Zutaten auch selbst herstellen

In Deutschland werden pro Jahr rund 300.000 Tonnen Reinigungs- und Pflegemittel wie z.B. Allzweck-, Sanitär-, Glas- oder Küchenreiniger verwendet. Nicht eingerechnet sind dabei Maschinengeschirrspülmittel (weitere 170.000 Tonnen) und Handgeschirrspülmittel (weitere etwa 140.000 Tonnen). In diesen Reinigern finden sich oft Chemikalien, die sich negativ auf die Umwelt oder die Gesundheit auswirken können. Die enthaltenen Tenside sind zwar auf Grund gesetzlicher Bestimmungen vollständig biologisch abbaubar, jedoch enthalten manche Reiniger andere Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Phosphonate, synthetische Polymere oder Duftstoffe, die zum Teil nur schwer biologisch abbaubar sind.

Beim Kauf von Reinigern empfiehlt es sich daher, zu Reinigern mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ oder dem EU-Umweltzeichen „Euroblume“ zu greifen. Diese sind im Vergleich zu konventionellen Produkten besonders umweltschonend. Jedoch gilt auch hier, dass unbedingt auf die korrekte Dosierung geachtet werden muss! Denn zu großzügiges Abmessen verursacht Putzstreifen und belastet unnötig die Haushaltskasse und die Umwelt.

Mit nur wenigen Zutaten lassen sich umweltfreundliche Reiniger auch leicht selbst herstellen. Zu beachten gilt es dabei aber, dass die Haltbarkeit der selbstgemachten Reiniger begrenzt ist. Deshalb sollte man immer nur so viel herstellen, wie innerhalb weniger Wochen aufgebraucht wird. Hilfreich ist es, das „Herstellungsdatum“ auf der Flasche zu notieren.

Hier ein Rezept für einen Allzweckreiniger:

500 ml lauwarmes Wasser

50 g Zitronensäure in Pulverform

Schuss ökologisches Spülmittel

10 Tropfen Orangenöl

Wasser mit einem Trichter in eine leere Sprühflasche füllen und die Zitronensäure zugeben. Flasche zudrehen und gut schütteln. Nun das Spülmittel und das Orangenöl zugeben und erneut gut durchschütteln, bis alles gut vermengt ist. Fertig!


Weitere Rezepte für Bad-, WC- oder Glasreiniger finden sich im Internet, z.B. unter https://www.gofeminin.de/wohnen/putzmittel-selber-machen-s4009242.html von wo auch das Rezept für den oben beschriebenen Allzweckreiniger stammt.

Energiebewusst Heizen

Weniger ist meistens mehr

Die Art und Weise der Heizungsnutzung hat einen großen Einfluss auf den Energieverbrauch und das Raumklima. Wer ein paar Tipps beachtet, kann ohne Komforteinbußen bares Geld sparen.

Jedes Grad spart Energie

Wird die Raumtemperatur um nur ein Grad gesenkt, können bis zu sechs Prozent Heizenergie gespart werden. Frieren sollten Sie aber nicht, Ziel ist vielmehr Räume nicht zu überheizen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Raumtemperatur nicht unter 16° C sinkt. Ansonsten besteht die Gefahr der Schimmelbildung.

Die richtige Platzierung des Heizkörpers

Heizkörper können nur dann richtig funktionieren, wenn sie frei stehen. Die Luft muss ungehindert daran vorbeiströmen können. Möbel, Vorhänge oder Verkleidungen dürfen den Heizkörper nicht verdecken und in seiner Funktion einschränken.

Intelligente Ventile für mehr Komfort

Eine Möglichkeit, Heizzeiten individuell zu bestimmen, sind programmierbare Thermostatventile. Diese können beispielsweise so eingestellt werden, dass während der Abwesenheit der Bewohner keine Beheizung der Räume erfolgt, sondern erst kurz vor deren Heimkehr aktiviert wird.

Luft muss weichen

Wenn Heizkörper "gluckern" befindet sich Luft in Ihnen. Hierdurch können Sie sich nicht vollständig mit Wasser füllen und somit nicht richtig heizen. Mit einem speziellen Schlüssel lassen sich Heizkörper ganz einfach entlüften.

Energiebewusst Lüften

Fenster richtig auf und richtig zu

Durch Lüften wird die Luftqualität in Ihren Räumen deutlich verbessert. Feuchte Luft oder unangenehme Gerüche lassen sich am besten direkt dort "weglüften", wo sie entstehen.

Fenster kippen oder besser nicht?

Dauerhaftes Kippen der Fenster erhöht die Heizkosten gerade in der kalten Jahreszeit drastisch. Sinnvoller und effektiver ist Stoßlüften. Öffnen Sie dazu das Fenster komplett, drehen Sie das Thermostatventil am Heizkörper zu und öffnen Sie die Zimmertür. Möchten Sie nach dem Duschen Ihr Bad lüften, ist die Badezimmertür allerdings unbedingt geschlossen zu halten, damit sich die Luftfeuchtigkeit nicht in die restliche Wohnung verteilt. Sie sollten jedoch darauf achten, nicht zu lange zu lüften, ansonsten kühlen die Wände zu stark aus. Hierdurch kann es zur Bildung von Kondensat an den Wänden kommen, was wiederum zu einer Schimmelbildung führen kann.

Kontrolle der Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit in Räumen trägt entscheidend zum Wohlbefinden bei: Zu trockene Luft lässt die Schleimhäute austrocknen und fördert Kopfschmerzen. Zu feuchte Luft begünstigt die Schimmelbildung. Zur Überwachung der Luftfeuchtigkeit können Sie ein sogenanntes Hygrometer verwenden. Im Winter sollte der Wert nicht unter 45 % und im Sommer nicht dauerhaft über 60 % steigen.

Energiesparen während Homeoffice und Homeschooling

Das Arbeiten im Homeoffice und Homeschooling bringt den Stromzähler vielerorts auf Touren. Auch die Heizung läuft häufig im Dauerbetrieb. Bei vielen wird spätestens die Nebenkosten- und Stromabrechnung zeigen: Es ist höchste Zeit, den Energieverbrauch zu Hause zu reduzieren.

Tipp 1:Diese Fragen erleichtern die Suche nach Einsparmöglichkeiten:
• Wie hoch ist der Stromverbrauch tatsächlich? Hat er sich im vergangenen Jahr verändert? Lesen Sie den Zählerstand regelmäßig (z.B. wöchentlich oder monatlich) ab und tragen ihn in eine Liste ein. So lassen sich Veränderungen frühzeitig erkennen.
• Gibt es noch Glühlampen und Halogenlampen oder ausschließlich stromsparende LEDs?
• Welche Elektronik-Geräte (Notebook, Monitor, Drucker, Fernseher, Spielekonsole, Stereoanlage etc.) sind in Betriebsbereitschaft? Werden die Geräte ganz ausgeschaltet oder bleiben sie im Stand-By?
• Kann eine abschaltbare Mehrfachsteckdose verwendet werden?
• Wird beim Neukauf von Bürotechnik auf energiesparende Modelle geachtet?

Tipp 2:Wohlfühl-Arbeitsklima durch optimiertes Lüften und Heizen
Wenn ganztags in den eigenen vier Wänden gewohnt, gearbeitet oder gelernt wird, steigt neben dem Energieverbrauch auch die Luftfeuchtigkeit in den
Räumen. Nicht nur der Wasserdampf, der im Bad und in der Küche entsteht, sorgt für mehr Luftfeuchtigkeit. Auch die Atemluft, das Schwitzen und selbst die
Zimmerpflanzen tragen ihren Teil dazu bei. Wichtig ist, dass die relative Luftfeuchtigkeit nicht dauerhaft über 60 Prozent liegt. Mit einem Hygrometer behalten Sie die Luftfeuchtigkeit gut im Blick und erkennen bereits während des Lüftens, ob die Raumluft wieder trocken genug ist. Je mehr Menschen sich im Haus oder der Wohnung aufhalten, desto häufiger sollte auch bei Winterkälte gut gelüftet werden, um Schimmel zu vermeiden. Als Faustregel gilt: Mindestens zweimal täglich, für etwa fünf Minuten durchlüften. Die Heizung sollte währenddessen aus sein. Damit die Wände nicht zu sehr auskühlen und um das Schimmelrisiko zu minimieren, sollte nach dem Lüften wieder ausreichend geheizt werden; tagsüber auf mindestens 16 Grad, auch in Räumen, die nur selten genutzt werden.

Weitere Tipps zum Energie sparen im Homeoffice gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/energiesparen/homeoffice/

Neues Energieeffizienzlabel für Haushaltsgeräte

Ab März 2021 gibt es neue Labels für den Energie- und Wasserverbrauch von Haushaltsgeräten. A+++ hat ausgedient. Stattdessen gibt es dann nur noch die Noten A bis G. Sie sollen für bessere Vergleichbarkeit sorgen.

Was ändert sich bei den Effizienzlabels und warum?

Die neuen Labels sehen nur auf den ersten Blick so aus wie die alten. Vor allem bei den Effizienzklassen hat sich einiges getan. Die neuen Effizienzlabels haben keine Plus-Klassen mehr wie „A+++“ oder „A++“. Stattdessen reicht ihre Skala immer von A bis G. Damit werden sie aussagekräftiger. Bei Kühlschränken lagen zum Beispiel zuletzt fast alle Modelle in der besten Klasse, obwohl die Unterschiede teils groß waren. Für Kund*innen ist es daher wichtig zu wissen, dass zunächst keine Geräte mit Energieeffizienzklasse A auf dem Markt erscheinen. Diese wird für künftige, noch effizientere Geräte freigehalten.

Wohin führt der QR-Code?

Ein weiteres Merkmal des neuen Energielabels ist der QR-Code in der oberen, rechten Ecke des Labels. Er verlinkt zur Datenbank "European Product Database for Energy Labelling" (kurz: EPREL). Alle Hersteller müssen ihre Elektrogeräte in dieser Datenbank registrieren und technische Daten zu ihrem Produkt hinterlegen. Verbraucher*innen können so zusätzliche Produktinformationen abrufen.

Sind die neuen Label besser als die alten?

Die neuen Effizienzklassen bringen einige Verbesserungen mit sich: Die neue Kennzeichnung unterscheidet feiner zwischen den einzelnen Effizienzklassen. Das erlaubt eine schnellere und genauere Einschätzung des Energieverbrauchs. Zudem sagt den meisten Verbraucher*innen der Wasserverbrauch pro Waschzyklus oder Spüldurchlauf mehr als ein abstrakter Jahresverbrauch – wie er bei dem alten Label üblich war. Außerdem sind die Kriterien der Effizienzklassen gestiegen, sodass nicht mehr fast alle Modelle mit einem "grünen" Image werben können. Das drängt die Hersteller, zukünftige Produkte umweltschonend zu produzieren.

Fragen zum Energielabel, energieeffizienten Haushaltsgeräten oder Stromverbrauch beantwortet Ihnen die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kostenlos unter: {$lang_icon_phone}: 0800 809802400 (Terminvereinbarung). Weitere Informationen auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

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Gebäude-/Energiemanagement
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