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Ökosortenfeldversuch in Ochsenhausen wird um Lupinen und andere Sorten erweitert

Autor: Frau Merk
Artikel vom 06.05.2020

Ökologisch erzeugte Produkte aus regionalem Anbau sind stark nachgefragt. Um die Landwirte in der Region mit ackerbaulichem Fachwissen weiter zu unterstützen, hat das Land Baden-Württemberg vor zwei Jahren ein ökologisch bewirtschaftetes Versuchsfeld in Oberschwaben eingerichtet. Im Herbst 2018 wurden dort die ersten Kulturen ausgesät: Winterroggen, Wintertriticale, Dinkel, Emmer, Einkorn und Winterweizen. Im folgenden Frühjahr kamen Sommergetreidearten sowie Soja- und Ackerbohnen hinzu. Ziel des Versuchs ist es, einzelne Sorten auf ihren Ertrag und weitere Eigenschaften wie zum Beispiel Krankheitsanfälligkeit zu prüfen.

Die von Landwirt Hans Holland bewirtschafteten und vom Landwirtschaftsamt Biberach betreuten Versuchsflächen liegen nahe Ochsenhausen und sollen Aufschluss über die Eignung der verschiedenen Sorten für den Anbau in der Region liefern. Bereits im vergangenen Jahr konnten teils deutliche Unterschiede zwischen den Sorten im Hinblick auf Ertrag, Qualitätseigenschaften und Toleranz gegenüber Krankheiten beobachtet werden.

Acht Sorten Lupinen

Im zweiten Versuchsjahr kommt ein Sortenversuch mit Weißer Lupine hinzu. Die acht verschiedenen Sorten weisen eine geringe Krankheitsanfälligkeit gegenüber der Pilzkrankheit Anthraknose auf, die besonders bei Lupinen auftritt. Wegen ihres hohen Rohproteingehalts gelten Lupinen als wertvolle heimische Eiweißpflanze. Die Körner der Weißen Lupine können zur Verfütterung oder für die menschliche Ernährung genutzt werden. Lupinen gehören zu den stickstoffsammelnden Pflanzen, Leguminosen genannt. Sie besitzen die Besonderheit, dass Knöllchenbakterien an den Wurzeln der Pflanzen Luftstickstoff binden können. Dieser steht dann den Pflanzen als Nährstoff zur Verfügung. Beim erstmaligen Anbau von Lupinen oder nach einer längeren Anbaupause ist eine Impfung des Saatguts zu empfehlen. Dies bedeutet, dass das Saatgut vor der Aussaat mit den speziellen Bakterien gemischt wird. Dadurch wird eine ausreichende Ausbildung der Knöllchenbakterien gewährleistet, sodass der gebundene Luftstickstoff von den Pflanzen aufgenommen werden kann und keine zusätzliche Düngung der Pflanzen notwendig ist.

Die Aussaat der Sojabohnen erfolgte Ende April 2020. Neben den in der Region um Biberach angebauten Sorten wurden auch Sorten ausgesät, die bisher vor allem in warmen Lagen wie zum Beispiel in der Rheinebene zu finden sind. Die Sorten für warme Lagen werden circa eine Woche später reif, bringen dabei jedoch etwas höhere Erträge. Sie werden nun auch auf ihre Eignung auf der Versuchsfläche in Ochsenhausen getestet.

Bei Sommerweizen und Sommergerste werden, wie bereits im Vorjahr, auch Sorten angebaut, die bisher noch keine Zulassung als Sorte besitzen. Diese Sorten können deshalb noch nicht auf Praxisbetrieben angebaut werden. Ihre Eigenschaften hinsichtlich Wachstum, Ertrag, Resistenz gegenüber Krankheiten und Inhaltsstoffen des Korns werden bewertet. Diese Ergebnisse werden dann bei der Entscheidung, ob eine Sorte eine Zulassung bekommt, berücksichtigt.

Hinzugekommen sind auf der Winterweizenversuchsfläche einige neu zugelassene Sorten. Darunter sind Sorten, die ökologisch gezüchtet wurden, aber auch Sorten, die im konventionellen Anbau Verwendung finden und auf ihre Eignung für den Ökolandbau untersucht werden. Im Rahmen der Sortenprüfung bei Einkorn, einem Urgetreide werden weitere Sorten mit den Namen Monoverde und Enkidu angebaut und geprüft.

Fragen zu den Sorten und den Versuchsflächen beantwortet Katharina Eberhardt vom Landwirtschaftsamt Biberach unter Telefon {$lang_icon_phone}: 07351 52-6713 oder per E-Mail. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Biomusterregion Biberach

Nicht nur beim Anbau, sondern auch bei der Vermarktung bietet das Landwirtschaftsamt Biberach den Ökolandwirten im Landkreis Unterstützung an. Die Bio-Musterregion Biberach wurde 2019 initiiert und wird vom Land gefördert. Seit September 2019 ist Regionalmanagerin Carola Brumm in Biberach im Einsatz und bringt die verschiedenen Akteure wie Landwirte, handwerkliche Verarbeiter, regionale Vermarkter und Verbraucher zusammen, um die Bio-Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung in der Region nachhaltig zu stärken. Neben der Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten sind die Bewusstseinsbildung für Verbraucher und Landwirte ein Arbeitsschwerpunkt.

Erste Themen sind zum Beispiel Bio in der Außer-Haus-Verpflegung, Bio-Zertifizierung von Streuobstwiesen, Musterbauernhöfe für Biodiversität oder die Zusammenarbeit mit der Biberacher Ernährungsakademie.

Ansprechpartnerin beim Landwirtschaftsamt ist Carola Brumm, Telefon {$lang_icon_phone}: 07351 52-6709 beziehungsweise per E-Mail. Mehr Informationen sowie den aktuellen Newsletter finden Sie unter biomusterregionen-bw.de.