Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Herzlich Willkommen
in Ochsenhausen an der Oberschwäbischen Barockstraße
Aktuelles

Hauptbereich

Die zauberhafte Welt von Janosch

Autor: Frau Merk
Artikel vom 01.07.2019

Große Sommerausstellung in der Städtischen Galerie im Fruchtkasten Ochsenhausen

Wer von uns hat nicht schon mit dem kleinen Tiger und dem kleinen Bär auf ihrer abenteuerlichen Reise nach Panama mitgefiebert? – Dem Schöpfer dieser und vieler weiterer zauberhafter Figuren ist die diesjährige Große Sommerausstellung in der Städtischen Galerie im Fruchtkasten des Klosters Ochsenhausen gewidmet. Mit Janosch stellt die Ausstellung vom 7. Juli bis zum 6. Oktober einen der bedeutendsten Kinderbuchautoren und –illustratoren des 20. Jahrhunderts vor.

Kein deutscher Schriftsteller hat Kinder (und heutige Erwachsene) mit seinen Kinderbüchern so geprägt wie der 1931 als Horst Eckert in Oberschlesien geborene Janosch. „Oh, wie schön ist Panama“ oder „Post für den Tiger“ sind Klassiker, die bis heute in kaum einem Kinderzimmer fehlen. Dabei hatte Janosch selbst alles andere als eine glückliche Kindheit. Er wächst die ersten drei Lebensjahre bei den Großeltern in einer Bergarbeitersiedlung auf. Sein Vater, ein ungelernter Hüttenarbeiter und Kleinhändler, wird als Alkoholiker und gewalttätig gegenüber seiner Familie beschrieben. Seine Kindheit sei sein größtes Unglück gewesen, sagt Janosch selbst, und 35 Jahre lang habe er gebraucht, um sie zu vergessen. Mit 13 fängt er in einer Schlosserei und Schmiede an zu arbeiten: „Meine beste und allerwichtigste Zeit im Leben, denn man brachte mir den Satz bei: ‚Es gibt nichts, was nicht geht.‘“

1946 fliehen seine Eltern in den Westen. Nach einem Aufenthalt in Paris zieht Janosch 1953 nach München, wo er an der Akademie der Bildenden Künste studiert. Nach einigen Probesemestern muss er sein Kunststudium wegen „mangelnder Begabung“ abbrechen. Danach arbeitet er als freischaffender Künstler und beginnt seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton. Ein Freund rät ihm, aus seinen Zeichnungen ein Kinderbuch zu machen, und sein Verleger schlägt ihm vor, sich „Janosch“ zu nennen. 1960 erscheint das erste Kinderbuch mit dem Titel „Die Geschichte von Valek dem Pferd“. Ihm folgen zahlreiche weitere. Anfang der 1980er-Jahre werden Tiger und Bär (und natürlich die Tigerente) zu seinen wichtigsten Figuren. Mit über 150 Büchern in Millionenauflage, zahlreichen Illustrationen und Filmen wird Janosch weit über Deutschland hinaus bekannt. Für sein Werk wird er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Literaturpreis der Stadt München und dem Deutschen Jugendbuchpreis.

Janosch erschafft jedoch nicht nur Kinderbücher. Mit dem autobiographischen Roman „Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm“ schreibt er 1970 sein erstes Buch für Erwachsene. In seinen Büchern für Erwachsene verarbeitet Deutschlands bekanntester Kinderbuchillustrator unter anderem Erlebnisse aus seiner schwierigen Kindheit. 2013 beginnt Janosch, jede Woche eine Kolumne für das ZEIT-Magazin zu zeichnen. Herr Wondrak ist geboren – eine Kultfigur, wie sein Schöpfer Janosch gerne wäre: ein Antiheld, der scheinbar alles falsch macht, und dank seiner unkonventionellen Lebensphilosophie letztlich doch immer richtig liegt.

Neben seiner Tätigkeit als Autor ist der seit vielen Jahren auf Teneriffa lebende und arbeitende Janosch als freischaffender Künstler tätig. Seine Bilder mit ihrem unverkennbaren Zeichen- und Malstil sind voller Witz und Humor, haben aber auch Kritik an der Gesellschaft zum Thema. Vor allem aber sind sie voller Zauber und Poesie und entführen bis heute Menschen jeden Lebensalters in das bunte Land der Phantasie.

 „Weil ich keine Kindheit gehabt habe, muss ich sie jetzt ewig nachholen.“ JANOSCH

Bilder:© Janosch Film & Medien AG

 

Ausstellungsdauer

7. Juli bis 6. Oktober 2019

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr,

Donnerstag 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Führungen

Donnerstag 17.00 Uhr,

Samstag, Sonn- und Feiertag jeweils 15.00 Uhr

Zusätzliche Sonderführungen für Gruppen nach Vereinbarung

 

Information

Stadtverwaltung Ochsenhausen

Michael Schmid-Sax

Marktplatz 1, 88416 Ochsenhausen

Telefonnummer07352 9220-22

E-Mail schreiben

Hier können Sie den Ausstellungsflyer herunterladen!