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Parkplatz beim Bahnhof wird neu gestaltet

Autor: Frau Merk
Artikel vom 07.11.2018

Umbau des Parkplatzes beim Öchsle-Bahnhof

Am Montag, 12. November, beginnen die Bauarbeiten zum Umbau des Parkplatzes beim Bahnhof in Ochsenhausen. Beim Bahnhof der Öchsle-Museumsschmalspurbahn werden nach den Plänen von Landschaftsarchitekt Jürgen Beyrle dort die Parkplätze neu geordnet. Zum Saisonbeginn im Mai 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Für die derzeit dort Parkenden bedeutet dies, dass sie während dieser Zeit auf andere Parkmöglichkeiten ausweichen müssen. Darüber hat die Stadtverwaltung mit einem Faltblatt informiert, das die Autofahrer hinter ihrer Windschutzscheibe fanden. Geparkt werden kann in Ochsenhausen in der Innenstadt mit Parkscheibe für zwei Stunden. Auf dem ehemaligen Krankenhausparkplatz und auf dem Parkplatz bei der Kapfhalle kann ohne zeitliche Beschränkung geparkt werden. Auch von diesen beiden Parkplätzen aus ist die Stadtmitte in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Bereits seit längerem gab es Überlegungen, wie die Parksituation beim historischen Bahngelände verbessert werden könnte. Der Gemeinderat der Stadt hatte sich von Landschaftsarchitekt Jürgen Beyrle dazu Pläne erarbeiten lassen. Nachdem sowohl die Untere Denkmalschutzbehörde als auch das Wasserwirtschaftsamt den vorgelegten Plänen zugestimmt hatten, waren die Bauarbeiten ausgeschrieben worden. Auf dem langen, schmalen Baufeld sollen künftig 49 Pkw-Stellplätze und drei Busparkplätze entstehen. Vorgesehen sind dann auch Fahrradabstellplätze mit einer Ladestation für E-Bikes. „Und die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) haben sich bereit erklärt, kostenfrei eine Stromladestation für Elektroautos zu errichten“, freut sich Bürgermeister Andreas Denzel. Auch den Wunsch der Karnevalgesellschaft, Bodenhülsen für deren Zelte einzubauen, habe man berücksichtigt, so das Stadtoberhaupt weiter. Bei der Ausschreibung hatte die örtliche Firma Gräser mit rund 186 692 Euro das günstigste Angebot abgegeben, worauf der Gemeinderat ihr auch den Auftrag erteilte.

Aus Kostengründen und aufgrund des schwierigen Untergrunds soll lediglich die Oberfläche bearbeitet und eine 6,50 Meter breite Fläche asphaltiert werden. Von Seiten der Verwaltung und des Gemeinderats hofft man, dass sich das umgestaltete Areal im nächsten Jahr als neue Visitenkarte für Besucher präsentieren wird.